Herausnehmbare Zahnspange Pflegeleicht und flexibel

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Es muss nicht immer die feste Zahnspange sein! Leichte Fehlstellungen lassen sich ebenso gut mit herausnehmbaren Zahnspangen korrigieren. Die laborgefertigten „Klammern“ auf Kunststoffbasis sind mit einem federnden Edelstahldraht und kieferorthopädischen Schrauben versehen. Damit lassen sich sowohl Zahn- als auch Kieferfehlstellungen regulieren.

Der wesentliche Vorteil einer herausnehmbaren Spange ist ihre Pflegeleichtigkeit, da sie vor jeder Mahlzeit bequem herausgenommen werden kann. Auch die Reinigung einer losen „Klammer“ gestaltet sich besonders einfach, wodurch das Risiko der Kariesbildung und der Entstehung von Zahnbetterkrankungen verschwindend gering ist.

Worauf sollte man beim Tragen einer herausnehmbaren Zahnspange achten?

Wer es mit der „losen“ Zahnspange zu locker nimmt und sie selten trägt, riskiert einen erneuten Schiefstand der Zähne und sorgt dafür, dass sich die Therapiedauer unnötig verlängert. Empfohlen wird eine tägliche Tragedauer von rund 12 Stunden. Auch wenn das Tragen einer herausnehmbaren Zahnspange in den ersten Wochen etwas gewöhnungsbedürftig sein kann, beim Sprechen sollte sie dennoch im Mund bleiben. Ausnahmen bilden die Einnahme von Mahlzeiten und sportliche Betätigung.

Sind die Kieferbögen von Natur aus zu eng, wird Ihr Kieferorthopäde aus Egerkingen die Zahnspange mit kleinen Metallschrauben versehen, die wöchentlich verstellt werden müssen. Auf diese Weise wird der Kiefer sanft und stetig gedehnt und bietet anschliessend Platz für alle Zähne. Die kleinen Metallschrauben sollten Woche für Woche in die vorgegebene Richtung gedreht werden. Meist ist diese durch einen kleinen Pfeil markiert.

Welche Arten von herausnehmbaren Zahnspangen gibt es?

Bei funktionskieferorthopädischen Apparaten haben wir unterschiedliche Möglichkeiten zur Regulierung der Kieferlage und damit zur Steuerung eines harmonischen Gesichtswachstums. Zudem stärken die Zahnspangen die Kaumuskulatur und beheben Störungen der Muskelfunktion.

In der Regel arbeiten wir mit dem sogenannten „Headgear-Monoblock“.

Ein Aktivator kommt überwiegend beim Rückbiss, einem sogenannten Distalbiss zum Einsatz. Diese für die Neugeborenen typische Bisslage normalisiert sich in der Regel noch im Verlauf des ersten Lebensjahres. Tritt die Selbstregulierung nicht ein oder verlagert sich der Oberkiefer durch bspw. das Daumenlutschen erneut nach vorne, ist dies ein klarer Fall für die kieferorthopädische Behandlung.

Die Aufgabe des Aktivators besteht darin, die Stellung der Kiefer und der Zähne während des Wachstums zu korrigieren. Verneinfacht ausgedrückt: Das Tragen des herausnehmbaren Apparates beeinflusst das Kieferwachstum, weshalb der Aktivator unter den Kieferorthopäden als „kieferorthopädisches Trainingsgerät“ bezeichnet wird. Eine Mindesttragedauer von 14 Stunden sollte daher keinesfalls unterschritten werden.

Sogenannte Funktionsregler sollen das Knochenwachstum im Oberkiefer und im Mittelgesicht in Gang setzen. Die grossflächigen Kunststoffpartien im Wangen- und Lippenbereich dienen dazu, die Muskeln gezielt unter Zugspannung zu setzen und die entsprechenden Knochenareale zum Wachstum anzuregen.

Warum sind Kontrolltermine bei Ihren Kieferorthopäden so wichtig?

Für den erfolgreichen Behandlungsabschluss sollte die Spange regelmässig durch Ihren Kieferorthopäden kontrolliert und nachgestellt werden. Besonders bei starken Schmerzen, der Beschädigung der Zahnspange oder ihrem Verlust ist ein Termin bei Ihrem behandelnden Facharzt obligatorisch.

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