Informationsveranstaltungen „Feste Zähne an einem Tag“ Zahnärztin in professioneller Kleidung in der Zahnarztpraxis Egerkingen

Fachlich engagiert: Warum Dr. Sleiter-Bajic bei der Prüfung künftiger Kieferorthopäden mitwirkt

Dr. Kristina Sleiter-Bajic ist nicht nur Fachzahnärztin für Kieferorthopädie – sie ist auch Mitglied der schweizweiten Kommission für die Fachprüfung angehender Kieferorthopädinnen.

Wir wollten es genauer wissen:

  • Was genau macht man eigentlich in einer Fachprüfungskommission?
  • Welche Anforderungen gibt es für den Titel «Fachzahnarzt für Kieferorthopädie CH»?
  • Warum ist dieses Engagement für die Patienten in Egerkingen relevant?
  1. Frau Dr. Sleiter-Bajic, Sie sind Mitglied der Kommission für die Fachprüfung der Kieferorthopäden. Was genau machen Sie dort?
    Fachzahnärzte für Kieferorthopädie sind spezialisierte Zahnärzte. Zur Erlangung des

    Titels ist eine vierjährige Ausbildung an einer akkreditierten Universitätsklinik für Kieferorthopädie erforderlich. Die Kontrolle der Ausbildung und die Schlussprüfung obliegt der Fachgesellschaft für Kieferorthopädie. Erst nach einer Prüfung durch die Kommission erlangt man den Titel «Fachzahnarzt für Kieferorthopädie CH».

    Unsere Aufgabe ist es, die angehenden Spezialisten in einer mündlichen und schriftlichen Prüfung zu beurteilen.

  2. Was hat Sie motiviert, sich zusätzlich zu Ihrer Praxisarbeit in einer solchen Prüfungskommission zu engagieren?
    Für mich ist der fachliche Austausch mit den Kollegen aus der Privatpraxis sowie den Kollegen aus der Universität wichtig, um immer auf dem neuesten Wissensstand zu bleiben. Gleichzeitig erfahre ich so auch, was derzeit an den Universitäten gelehrt wird.
  3. Welche Anforderungen müssen angehende Kieferorthopädinnen und -orthopäden erfüllen – und worauf achten Sie bei der Prüfung besonders?
    Der Titel «Fachzahnarzt für Kieferorthopädie CH» ist ein Qualitätsmerkmal, weil es eine lange und fundierte Ausbildung ist.

    Der angehende Spezialist soll von A bis Z fähig sein, die richtige Diagnose zu stellen, eine gut strukturierte Planung erarbeiten zu können und die

    Behandlungsschwierigkeiten zu erkennen.

  4. Was bedeutet Ihre Tätigkeit in der Kommission für Ihre eigene Arbeit in der Praxis?
    Durch meinen Kontakt mit der Fachgesellschaft bin ich immer informiert über die aktuelle Ausbildung an den Universitäten und somit immer auf dem neuesten Stand.
  5. Und was haben Ihre Patienten konkret davon, dass Sie in der Kommission aktiv sind?
    Sie können sich darauf verlassen, dass ich auch nach vielen Jahren des selbstständigen Arbeitens in der Privatpraxis eine hervorragende Qualität gewährleiste und immer über die neuesten Trends in diesem Fachgebiet informiert bin.