Knochenaufbau Eine sichere Grundlage für Zahnimplantate

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Wer ein Haus baut, braucht ein stabiles Fundament. Dasselbe Prinzip greift auch beim Einbringen von Implantaten. Einen guten Halt finden die künstlichen Zahnwurzeln erst dann, wenn die Implantate von einer mindestens zwei Millimeter breiten Knochenmasse umgeben werden. Reicht das Knochenangebot für eine Implantation nicht aus, muss der Oralchirurg das sich zurückgebildete Gewebe durch einen Knochenaufbau wiederherstellen.

Wie läuft der Knochenaufbau im Oberkiefer (Sinuslift) ab?

Den Knochenaufbau (Augmentation) führen wir in unserer Zahnarztpraxis in Egerkingen meist unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durch. Auf Wunsch kann der chirurgische Eingriff selbstverständlich auch in Vollnarkose erfolgen. Das fehlende Knochenmaterial im Oberkiefer baut Ihr Facharzt für Oralchirurgie auf, indem er die Schleimhaut der Kieferhöhle um einige Millimeter anhebt und mit Knochenersatzmaterial auffüllt. Je nach Ausgangsbefund entscheidet sich der Behandler für einen internen oder externen Sinuslift.

Interner Sinuslift

Fehlen dem Kieferknochen bloss wenige Millimeter, um dem Implantat einen sicheren Halt zu bieten, wird ein interner Sinuslift vorgenommen. Vor der Operation vermessen wir Ihren Kieferknochen millimetergenau und bestimmen sowohl seine Dicke als auch die Lage. Im Anschluss wird ein kleines Loch für das Implantat gebohrt. Mit seinem geschulten Auge erkennt der erfahrene Oralchirurg sofort, wie viel Substanz abgetragen werden darf, um die umgebenden Strukturen nicht zu verletzen und keine Risse in der sensiblen Kieferhöhlenschleimhaut zu verursachen. Nachjustiert wird mit Hilfe eines speziellen medizinischen Instrumentes zum Durchtrennen von Knochen, einem sogenannten Osteotom. Durch das Anheben der Schleimhaut bildet sich ein Hohlraum, den Ihr Oralchirurg mit einem Knochenersatzmaterial auffüllt. Jetzt ist das Implantatbett bereit für die Aufnahme der künstlichen Zahnwurzel. Das schraubenförmige Implantat passt der Egerkinger Zahnmediziner mit einem Gewindeschneider an und positioniert dieses exakt in dem dafür vorgesehenen Implantatbett. Zum Schluss schliesst er die Wunde mit einer spannungsfreien Naht. Nach etwa acht Monaten eröffnet er den behandelten Bereich erneut und versieht ihn mit formschönen Zahnkronen.

Externer Sinuslift

Soll der Kieferknochen mehr als drei Millimeter an Höhe gewinnen, entscheidet sich Dr. Sleiter für den externen Sinuslift. Der Ablauf eines externen Sinusliftes weist grosse Ähnlichkeiten mit dem oben beschriebenen Prozess auf. Das wesentliche Unterscheidungskriterium ist der Zugangsweg über die Schleimhaut und den Knochen des Oberkiefers. Hierbei eröffnet Ihr Oralchirurg die Kieferhöhle durch ein kleines Fenster von aussen, hebt die Kieferhöhlenschleimhaut vorsichtig an und füllt den Hohlraum mit einer Knochenaufbaumasse auf.

Wie läuft der Knochenaufbau im Unterkiefer ab?

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Für den Aufbau des Unterkieferknochens bedarf es eines Knochentransplantats. Je nach Indikation entnimmt Ihr Oralchirurg einen Knochenblock aus der Kinn- oder Beckenregion und bringt diesen in die zurückgebildete (atrophierte) Region des Unterkiefers ein. Das Knochentransplantat fixiert Dr. Sleiter anschliessend mit speziellen Metallschrauben und vernäht die Wunde bakteriendicht. Die Einheilungszeit nach dem Knochenaufbau beträgt etwa acht Monate.

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